Kinderradweg

Vulkan + Eifel = ?

Sicherlich kannst Du Dir denken, woher die Vulkaneifel ihren Namen hat? Richtig: von den Vulkanen! Noch vor 10.000 Jahren, als hier schon Menschen lebten, gab es in dieser Gegend Feuerberge, die Asche und Lava ausspuckten! Den Vulkanen verdanken wir auch eine einzigartige Besonderheit der Region: die Maare. Ein Maar entsteht, wenn heißes Magma - glühendes, flüssiges Gestein - unter der Erde auf Wasseradern oder Seen trifft.

Was dann passiert, kennst Du vielleicht aus Eurer Küche: Wenn dort Wasser auf die heiße Herdplatte tropft, verdunstet es sofort. Und zwar so schnell, dass es dabei zischt und sogar einen kleinen Knall gibt. In der Vulkaneifel trafen nicht nur ein paar Tropfen, sondern tausende und abertausende Liter Wasser auf rund 1.000 Grad Celsius heißes Magma - und verdunsteten auf einen Schlag: Es kam zu gewaltigen, unterirdischen Explosionen. Dabei entstand eine Höhle, die bald einstürzte. Immer mehr Gestein und Erdreich rutschte nach unten nach - und an der Oberfläche gab es einen Trichter, oft kreisrund. Häufig füllte sich dieser Trichter im Laufe der Jahre mit Wasser: Ein neuer Maarsee war geboren.

Besuchs-Tipp „Maare und Vulkane“: Sehen, wissen, ausprobieren - im Vulkanhaus Strohn und im Eifel-Vulkanmuseum Daun!