Kinderradweg

Eine unruhige Gegend

Versteinerte Schnecke

Die Erde in der heutigen Vulkaneifel ist lange Zeit nicht zur Ruhe gekommen. Rund um die Stadt Gerolstein kannst Du heute Steine und Felsformationen aus ganz unterschiedlichen Epochen der Erdgeschichte sehen:
 
In der Devonzeit (vor ca. 380 Millionen Jahren) war da, wo Du jetzt
stehst, Meeresboden. Die Munterley, die Du oberhalb des Kylltalradwegs bei Gerolstein sehen kannst, war ein Korallenriff. Heute heißt diese Gegend
„Gerolsteiner Dolomiten“.
Im Trias, etwa 250 Millionen Jahre vor unserer Zeit, entstand der Sandstein – zusammengepresst aus zertrümmertem und zermahlenem Gestein. Damals war es sehr heiß hier. In der Eifel lebten kleine Ur-Reptilien, beispielsweise der Eifelsaurus triadicus: so groß wie ein Hund und mit Schuppen wie eine Eidechse.
Die Quartär-Zeit begann vor rund 2 Millionen Jahren und mit ihr – vor etwa 600.000 Jahren – starke vulkanische Aktivitäten in der gesamten Gegend. Vor wenigen 10.000 Jahren entstand so auch der Sarresdorfer Lavastrom: Er ergoss sich von hinter der Munterley ins Tal bis ans Flüsschen Kyll. Auf und in ihm ist der Ort Sarresdorf erbaut worden.
 
Besuchs-Tipp: Naturkundemuseum Gerolstein (mit einer Versteinerung und einem Lebensbild des Eifelsaurus triadicus). GEO-Park Gerolstein: zwölf Geo-Rundwege und Erlebniswanderungen zu den interessantesten Gesteinen; Infos: Tourist-Information Gerolsteiner Land