Kinderradweg

Burgen, Mauern, Festen

Burg bei Nacht

Entlang des Kylltalradwegs findest Du einige Burgen und Burgruinen.
Sie erzählen Geschichten aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit – einer Zeit, als Ritter, Burgfräulein und Edelmänner hier wohnten und herrschten.


Die Kasselburg in Pelm: Die Herren von Castel haben sie um 1290
errichtet. Nach vielen verschiedenen Besitzern verfiel die Burg ab etwa
1700. 1838 spendeten der König von Preußen – und später sogar die Eisenbahngesellschaft – Geld, um das Gebäude zu erhalten. Heute ist hier der Adler- und Wolfspark beheimatet. Wahrzeichen der Kasselburg ist ihr 37 Meter hoher, mächtiger Doppelturm.
Burg Gerhardstein, genannt Löwenburg, in Gerolstein: Wie die Kasselburg gehörte die Burg Gerhardstein lange Zeit den Herren von Blankenheim. Blitzschlag, Kriege und Kämpfe beschädigten die Burg stark. Von ihrem Namen „Gerhardstein“ leitet sich der Name der Stadt – Gerolstein – ab. Den Namen „Löwenburg“ hat sie wohl von ihren zwischenzeitlichen Herren, der Familie „von Loen“.
Die Bertradaburg in Mürlenbach: Auch die Bertradaburg hat einen Doppelturm. Ihren Namen verdankt die Burg Bertrada der Älteren: Die Großmutter von Karl dem Großen, dem ersten deutschen Kaiser, soll sie errichtet haben. Und Karl selbst soll hier geboren worden sein. Sicher ist: Seine Eltern haben 751 das Kloster Prüm erneut gegründet. Die Mürlenbacher Burgherren sollten es schützen. Die heutige Burg stammt jedenfalls „erst“ aus dem 13. Jahrhundert.